Pressemitteilung der Panzi Foundation in Bezug auf "Qatargate" und die NGO "Fight Impunity"

Da Mitglieder des Europäischen Parlaments und der Vereinigung gegen Straflosigkeit und für Übergangsjustiz (Fight Impunity) mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert sind, möchte die Panzi-Stiftung diese Erklärung abgeben, um unsere Beziehung zu diesen Institutionen zu verdeutlichen.

Dr. Denis Mukwege, Präsident der Panzi-Stiftung und Träger des vom Europäischen Parlament verliehenen Sacharow-Preises für geistige Freiheit 2014, wurde regelmäßig zu Veranstaltungen des Unterausschusses für Menschenrechte (DROI) und von gewählten Vertretern aller Fraktionen eingeladen.

In diesem Zusammenhang halten wir es für sehr bedauerlich, dass eine edle Sache, nämlich der Kampf gegen die Straflosigkeit, durch einen Korruptionsfall beeinträchtigt wird.

Die Aktivitäten der Panzi-Stiftung im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Straflosigkeit für in der Demokratischen Republik Kongo begangene Verbrechen wurden von der NRO "Fight Impunity" nie finanziell unterstützt, und unser Präsident hat auch an keinem ihrer Treffen teilgenommen. Im Rahmen unserer Bemühungen um die Verabschiedung und Umsetzung einer ganzheitlichen nationalen Strategie zur Übergangsjustiz in der Demokratischen Republik Kongo hat Dr. Mukwege virtuell an zwei Veranstaltungen teilgenommen, die vom Europäischen Parlament und Fight Impunity gemeinsam organisiert wurden.

Wir hoffen, dass die belgische Justiz Licht ins Dunkel bringt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht. Außerdem hoffen wir, dass die Arbeit des Europäischen Parlaments zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte in der ganzen Welt durch diesen Korruptionsskandal nicht unterbrochen oder behindert wird.

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